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OHR nimmt die Idee einer expressionistischen Filmmusiktradition wieder auf, um neue, dem Film entsprechende Klänge zu schaffen.
Analog zur innovativen Auffassung des
stummen Kinos, ertönen archaische Klänge
von assoziativer Kraft.
So wird das Genre zu einem „Gesamtkunstwerk“
der Bilder und Klänge.
Ensemble:
Oliver Strauch, drums, percussion
Henk Nuwenhoud, sax, helicon, voice, percussion
Rudolf P. Schaaf, double bass, acoustic guitar |
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Seit 1996 bereits widmet sich OHR der musikalischen Bearbeitung und Live- Vertonung von Stummfilmklassikern.
Ihr Repertoire umfasst die Filme: „Warning Shadows“ (Germany 1923, Director: Arthur Robison),
„La Fille de l‘Eau“ (France 1924, Director: Jean Renoir), „Faust“ (Germany 1925/26 Director: F. W. Murnau),
„Oktober“ (UdSSR 1927, Director: Sergeij Eisenstein),
„The Lodger“ (GB 1928, Director: Alfred Hitchcock), und „Saarland Glückauf“ (Germany 1952, Director: Henry Alekan).
Das Ensemble gastierte unter anderem beim Leverkusener Jazzfestival, beim Hofer Filmherbst, in der
Cinémathek / Museum Ludwig Köln, Le Printemps des Cinéconcerts Bordeaux und dem Festival Max-Ophüls-Preis.
Höhepunkte waren die Russland Tourneen für die Goethe-Institute Moskau und die Eröffnung des Filmfestivals
CinéMémoire in Budapest. 2005 erhielt OHR den Förderpreis der Saarland Medien in der Kategorie Filmmusik
Mit „Triptyque“ vertrat OHR das Saarland im Rahmen des Kulturhauptstadtjahres Luxemburg 2007.
2008 gastierte OHR mit seinem neuen Projekt „Renoir inconnû“ und dem Film La Fille de l´Eau auf dem Theaterschiff
Marie-Helena im Saarland und in Zusammenarbeit mit dem Filmarchiv Lothringen (CRI) in Frankreich.
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